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einszueins – Kunst in der køniglichen Backstube

In der køniglichen Backstube ist eine Wand der Kunst vorbehalten! Dreimal jährlich werden hier neue künstlerische Arbeiten von Berliner Künstlerinnen und Künstlern gezeigt. Die KünstlerInnen tauschen während des Ausstellungszeitraums ihre Wandarbeit gegen ihr tägliches Brot .

In die Namensgebung einszueins fließt ein, was das Projekt begründet: Kunst und Brot sind aus meiner Sicht gleichermaßen existentielle Güter. Die Kunst begegnet hier, in der Alltagssituation, den Betrachterinnen und Betrachtern als Gleiches, auf Augenhöhe. Zugleich wird jede Arbeit eine Transformation im Maßstab 1:1 erfahren. Bei Barbara Eitels Wandrelief ‚doppeltes wirbeln‘ war es eine Postkartenedition, die die gesamte Arbeit im Maßstab 1:1 in 275 Karten aufgelöst hat.

Während des bisherigen Prozesses von einszueins – Kunst in der køniglichen Backstube wurde deutlich, dass die Vermittlung der zeitgenössischen Kunst in dieser Alltagssituation eine Herausforderung ist, die weiterer Anstrengung bedarf. Daher wird die Postkarten Edition erstmal pausieren und zu jeder Ausstellung ein Künstlerinnengepräch stattfinden. Das Künstlerinnengespräch mit Veronike Hinsberg wird von Hajo Eickhoff geführt und voraussichtlich am 13. Mai von 17 bis 19 Uhr stattfinden. Zugleich ist geplant, das Projekt mit einem kostenlosen Faltblatt und einer 1:1-Karte in der Backstube, in Neukölln und darüber hinaus zu vermitteln.

einszueins – Kunst in der køniglichen Backstube ist ein Projekt von Kati Gausmann.

Die Vermittlung von einszueins  wird 2017 gefördert von Bezirksamt Neukölln / Dezentrale Kulturarbeit.

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