Presse

eine kurze Notiz zu einszueins (8) Renate Wolff
von Piet de Moor findet ihr hier (auf holländisch)
https://pietdemoor.wordpress.com

Und hier eine Übersetzung mit Hilfe von www.DeepL.com/Translator

„Gestern in der Königlichen Backstube in der Zwiestädter Straße, Neukölln. Drei- bis viermal im Jahr kann ein Künstler an einer weißen Wand (rechts neben dem Eingang) eine Arbeit verwirklichen. Im Gegenzug hat er in diesem Zeitraum freien Zugang zu seinem täglichen Brot. Die Initiative für das Projekt („einszueins“) geht auf die Künstlerin Kati Gausmann zurück, die einen Handwerksbäcker für diese originelle (und auch duftende) Ausstellungsform begeisterte. Bald wird die Arbeit ‚Zutaten‘ meiner guten Freundin Renate Wolff wieder von der Wand genommen. Die Arbeit besteht aus roten und schwarzen Formen, roten Kreisen mit Aussparungen („Kreise mit Amnesie“, war eine „Definition“, die mich durch den Kopf schoss) und skurrilen schwarzen Oberflächen, die an der weißen Wand kleben. Das Ganze macht den Eindruck einer Sammlung von mysteriösen, eigenartigen Vorlagen. Oder sind es genau die Überreste einer Angelegenheit, aus der diese Formen gestanzt wurden? Brot, Brote, Brocken, Backformen? Am Anfang arbeitete Renate hauptsächlich an Oberflächen, die sie mit einer dünnen Wachsschicht bedeckte: ein Schleier, hinter dem ein Licht versucht, sich von der Trübung zu befreien. Gestern sprach Renate konzentriert, kompetent und ohne Schnickschnack über ihre Arbeit. Dann versprach ich ihr und ihrem Mann Peter, nächste Woche vorbeizukommen. Bevor ich ging, kaufte ich mir ein paar Rosinenbrötchen, die ich heute Nachmittag aufbewahrt habe, bis ich Paustovskis „Wanderbuch“, im Bett liegend, vollständig gelesen hatte.“

 

 

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