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einszueins (8) Renate Wolff ‚Zutaten‘
vom 01. September bis 31. Dezember 2018
Gespräch von Dr. Daniel Kletke (Kunsthistoriker) mit der Künstlerin am 01. Dezember 2018


Ausstellungsansicht

Renate Wolff setzt in ihren Raumzeichnungen linear-flächige Formen in einer Weise ein, die dem Betrachtenden die Eindeutigkeit von Positiv- und Negativform verweigert und die Wahrnehmung ins Unerwartete lenkt. Adapterartige Formen, die wie Relikte eines möglichen Ganzen wirken, nehmen mit dem Raum und der Wand eine stetig wechselnde Verbindung auf. Die spezifische Materialqualität der Velourfolie erzeugt zudem raumillusionistische Momente.

Renate sagt:
„Letztendlich ist aber der Ausgangspunkt meiner Arbeit ‚Zutaten’, Verpackungsmaterialien der Backstube, ein abschließendes und abrundendes Moment, in dem sich für den Betrachtenden eine Vorfreude auf ein noch auszupackendes Brot einstellt.“


Schema Edition: Auflösung der Wandarbeit in 236 Einzelkarten im Maßstab 1:1


Einzelkarte Nummer 24

Fotos: Martin Zellerhoff Grafik: Björn Andresen

Zur Ausstellung erscheint eine Edition von Renate Wolff
Zutaten, 2018, 29,7 x 42 cm, Inkjetprint auf Papier (Lichtechte Farben, Hahnemühle Photo Rag)
Auflage: 20
Preis: 150,- EUR
Anfragen bitte an: info@renatewolff.de


Edition von Renate Wolff

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einszueins (7) Claudia Busching ‚Wand, verschränkt‘
vom 28. April bis 25. August 2018
Gespräch von Inga Kondeyne mit der Künstlerin am 30. Juni 2018


Ausstellungsansicht

Claudia Busching hat an der Hochschule der Bildenden Künste Berlin Malerei studiert. Sie untersucht in ihrer künstlerischen Arbeit Möglichkeiten, Räumlichkeit in der Fläche malerisch darzustellen sowie dreidimensionalen Raum flach erscheinen zu lassen.

Claudia sagt:
„Meine Arbeiten bewegen sich sozusagen zwischen der zweiten und der dritten Dimension. Mein besonderes Steckenpferd sind Nutzobjekte, die ich entwerfe oder verändere. Auch hier interessiert mich der Zwischenbereich: Kunst oder Gebrauchsgegenstand, oder beides? In der Backstube vereinigt sich alles in einer Wandarbeit. Ausschnitte des Raumes und seine Bestimmung werden zitiert und passende Objekte hinzufügt.“


Schema Edition: Auflösung der Wandarbeit in 369 Einzelkarten im Maßstab 1:1


Einzelkarte Nummer 182

Fotos: Martin Zellerhoff Grafik: Björn Andresen

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einszueins (6) Deborah S. Phillips ‚verwiegen und langstoßen‘
vom 13. Januar bis 21. April 2018
Gespräch von Stephanie Hanna mit der Künstlerin am 24. Februar 2018

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Ausstellungsansicht

Deborah S. Phillips macht zwei-, drei- und vierdimensionale Bilder. Hauptthemen ihrer Arbeit sind Gesten, Farben, Texturen und die Räumlichkeit von Malerei.

Deborah sagt:
„Die Handbewegungen, die ich in der Backstube beobachten konnte, haben mich zu Lithographien (Steindrucken) inspiriert. Diese kombiniere ich mit bemalten Plexiglaselementen, die ich seit Ende der 80er Jahre wie ein Baukastensystem in verschiedenen Räumlichkeiten verwende, um Bewegung in den Raum zu zeichnen.“


Schema Edition: Auflösung der Wandarbeit in 123 Einzelkarten im Maßstab 1:1

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Einzelkarte Nummer 066

Fotos: Martin Zellerhoff Grafik: Björn Andresen

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einszueins (5)  Tine Schumann ‚land flucht‘
vom 02. September bis 24. Dezember 2017
Gespräch von Johanna K Becker mit der Künstlerin am 09. Dezember 2017


Ausstellungsansicht

Tine Schumann hat an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Malerei und Grafik studiert. In Ihrer künstlerischen Arbeit spürt sie aktuellen gesellschaftlichen Konflikten nach. Ihre naturalistischen Zeichnungen mischen sich mit kafkaesker oder surrealer Verfremdung. So entsteht eine wunderbare Balance zwischen Wirklichkeit und Vorstellung.

Tine sagt:
„Meine raumbezogenen Arbeiten beziehen sich formal und inhaltlich auf den jeweiligen Ausstellungsort. Im Fall der „land flucht“ öffne ich den Verkaufsraum der Backstube auf ein fiktives Getreidefeld. Woher kommt unser täglich Brot? Eine elementare Frage, die im Überfluss der Großstadt oft zu kurz kommt. Schön, sie an einem Ort wie diesem stellen zu können.“


Schema Edition: Auflösung der Wandarbeit in 363 Einzelkarten im Maßstab 1:1


Einzelkarte Nummer 207

Fotos: Martin Zellerhoff Grafik: Björn Andresen

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einszueins (4)  Birgit Cauer  ‚eine handvoll Wirks‘, 2017
vom 20. Mai bis 25. August 2017
Gespräch von Dr. Angelika Euchner mit der Künstlerin und dem Bäcker Michael Köser am 15. Juli 2017


Ausstellungsansicht

Birgit Cauer, Bildhauerin und Kunstpädagogin ergründet in ihren Skulpturen, Zeichnungen und partizipativen Projekten im öffentlichen Raum die Ursprünge des Lebendigen und macht sie auf sinnliche Weise erfahrbar. In ihrer Arbeit ‚eine handvoll Wirks’ untersucht sie die Qualitäten und Potenzialitäten von Mehl. Was verbirgt sich hinter der feinstofflichen und subatomaren Ebene, die der QuantenphysikerHans-Peter Dürr wie folgt beschreibt:

„Die Wirklichkeit ist ein Sack voll `Wirks´. Das `Wirken´ ist eigentlich das Grundelement und nicht das `Sein´. Fangen wir mit Werden und `Wirks´ an.“

Hans-Peter Dürr im Gespräch mit Marianne Oesterreicher: Wir erleben mehr als wir begreifen, Quantenphysik und Lebensfragen, 2007, Seite 82ff


Schema Edition: Auflösung der Wandarbeit in 165 Einzelkarten im Maßstab 1:1


Einzelkarte Nummer 144

Fotos: Martin Zellerhoff

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einszueins (3)   Veronike Hinsberg  ‚rundwirken‘, 2017
vom 14. Januar bis 13. Mai 2017
Gespräch von Hajo Eickhoff mit der Künstlerin am 13. Mai 2017

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Ausstellungsansicht

Veronike Hinsberg hat nach einer handwerklichen Ausbildung an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee studiert. Ihre künstlerische Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld von mathematischem und erlebtem Raum, Material und Handwerk.

Veronike sagt:
„Mich interessieren die Gegebenheiten und Eigenheiten konkreter Orte. Ich untersuche und vermesse diese Räume in ihren Dimensionen, ihrer Materialität und Funktion, eigne mir sie damit an und führe die Untersuchung im künstlerischen Prozeß mit konkretem Material fort, um so die spezifischen Räume auszudehnen und zugleich zu differenzieren. Dabei ist mir wesentlich eine Form zu finden, die das, was in den Räumen geschieht mit den physischen Gegebenheiten der architektonischen Hülle verbindet.“

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Ausgangsbasis für Gipsschablone


Schema Edition: Auflösung des Wandreliefs in 86 Einzelkarten im Maßstab 1:1


Einzelkarte Nummer 60

Fotos: Martin Zellerhoff; Veronike Hinsberg

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einszueins (2)   Barbara Eitel ‚doppeltes wirbeln‘, 2016
vom 24. September bis 24. Dezember 2016

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Ausstellungsansicht

Barbara Eitel hat in Offenbach studiert und lebt seit 1996 in Berlin. In vielen ihrer Arbeiten wird das Wechselspiel von Zwei- und Dreidimensionalität verhandelt. Sie verbindet Elemente aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten zu bewegten Gebilden, die sich auf oder auch aus der Fläche räumlich entwickeln.

Barbara sagt:
„In meiner Alltagsumgebung beobachte ich das Zusammenspiel unterschiedlicher Gegebenheiten, Konstruktionen, Lebensentwürfe. Ich konzentriere mich auf die räumlichen Zusammenhänge, die dabei entstehen und die es als solche nur deshalb gibt, weil unterschiedliche und auch gegensätzliche Sichtweisen in Kontakt kommen. Es sind diese immateriellen und unsteten raumbildenden Momente, die sich in meinen Papierschnittzeichnungen, begehbaren Bodenzeichnungen und Bodenarbeiten wiederfinden.“

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Postkartenedition: Auflösung des Wandreliefs in 275 Karten im Maßstab 1:1

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Einzelkarte Nummer 110

Fotos: Martin Zellerhoff; Grafik: Björn Andresen

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einszueins (1)   Kati Gausmann, ‚flow‘

aus der Serie ‚dancing dough and circumstances‘, 2014/16
vom 01. Juni bis 17. September 2016

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Ausstellungsansicht

Foto: Kati Gausmann

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